COSI FAN TUTTE Wolfgang Amadeusz Mozart

fot. Stefan Okołowicz

fot. Stefan Okołowicz

fot. Stefan Okołowicz

fot. Stefan Okołowicz



Teatr Wielki w Poznaniu

Aufführung für Erwachsene

Premiere: 6. Juli 2005 
Musikalische Leitung: Agnieszka Nagórka
Regie: Grzegorz Jarzyna
Szenographie: Stephanie Nelson
Bühnenhandlung: Paweł Mikołajczyk
Lichtregie: Felice Ross

Spieldauer: 2 h 25 Min., 1 Pausen

Così fan tutte d.h. Die Schule der Liebenden (Così fan tutte ossia la Scuola degli Amanti) – eine ausgezeichnete Oper von Wolfgang Amadeus Mozart und mit dem Libretto von Lorenzo da Ponte. Diese Geschichte aus dem XVIII. Jahrhundert ist, wider Anschein, dem heutigen Publikum sehr nah und zwar dank der Verfilmung des Briefromans von Pierre Choderlos de Laclos unter dem Titel Gefährliche Liebschaften (Originaltitel: Les Liaisons dangereuses) unter der Regie von Stephen Frears, mit ähnlicher Handlung und im ähnliches Klima gehalten wie das Werk von Mozart. Intrigen, Treueprüfung, liebevolle Wörtchen – alles, um die schönen Frauen zu verführen, die sich den Verehrern nicht immer widerstehen können … Die klassizistische Welt von Mozart, da Ponte und de Laclosa fand eine Widerspiegelung im Film von Frears. Einen weiteren Schritt hat Roger Kumble in seiner Verfilmung desselben Romans unter dem Titel Eiskalte Engel (Originaltitel: Cruel Intentions) gemacht. Roger Kumble verlegte die Handlung vom Frankreich des 18. Jahrhundert ins New York der Gegenwart, behielt die im Roman existierenden sozialen Strukturen jedoch weitgehend bei.

Und Grzegorz Jarzyna? Er hat auch auf Puder, Spitzen und Perücke verzichtet und hat versucht, die klassische Oper mit der zeitgenössischen Interpretation zu verbinden. Das Werk von Jarzyna ist von Sex und Erotik erfüllt, hinter denen aber tiefes Gefühl, Leidenschaft und feiner Zauber der Liebestrunkenheit von jungen Helden stecken. Darüber hinaus ausgezeichnete Szenographie voll von Symbolen von der Amerikanerin Stephanie Nelson.